GESCHÄFTSFÜHRER
LEIDENSCHAFT
UND
NACH
HALT
IGKEIT
Ist Ihr Tun Beruf oder Berufung?
„Ich bin schon Überzeugungstäter. Einerseits sehe ich meinen Beruf als Geschäftsführer einer Gruppe von tollen Ingenieurbüros natürlich als gutes Fundament, um meinen Lebensunterhalt und den meiner Familie gut bestreiten zu können. Andererseits begeistert es mich jeden Tag aufs Neue, welche Gestaltungsmöglichkeit und welchen Beitrag für mein unmittelbares Umfeld, unsere Kunden, die Regionen, in denen wir sitzen, der Gesellschaft und der nachhaltigen Gestaltung unserer Wirtschaft und unserer Umwelt ich leisten kann. Und das ist schon ein großes Stück Berufung.“
Was unterscheidet für Sie IPT von anderen Ingenieurbüros?
„IPT ist eine zutiefst sächsische Firma, und das meine ich uneingeschränkt positiv! Hier arbeiten Sächsinnen und Sachsen aus der Region für die Region. Und das spüren auch unsere Kunden.
DIE MENSCHEN, DIE HIER
ARBEITEN SIND EXZELLENT
in ihren technischen Fähigkeiten und haben eine große Identifikation mit den von ihnen betreuten Projekten. Dies wird natürlich gefördert durch die vielfach regionale Nähe und viele über lange Zeiten gewachsene Kundenbeziehungen, durch die sich ein tiefes Verständnis für deren Bedürfnisse bilden konnte. Durch diese Regionalität besteht natürlich auch eine tiefe Kenntnis des regionalen Marktes und ein gutes Einschätzungsvermögen, welche technischen Lösungen aus sich selbst heraus für den Kunden gut geeignet sind, aber zusätzlich eben auch durch handlungssichere Handwerksberiebe umgesetzt und betreut werden können.“
Wie beschreiben Sie den Team-Spirit bei IPT?
„Die Menschen bei IPT sind allesamt starke Charaktere und haben das Herz am rechten Fleck. Dabei ist es außergewöhnlich, wie sehr das Team aus seinen unterschiedlichen Stärken heraus im Zusammenwirken erkennbar Erfolg mit Freude an der gemeinsamen Arbeit zu verbinden vermag. Auch mit Kunden und externen Partnern entstehen regelmäßig Vertrauensverhältnisse, die bei aller gebotenen Neutralität und professionellen Streitkultur oft über Jahre, teilweise Jahrzehnte, tragen. Das Team von IPT hat sich aufgrund dieses hervorragenden Betriebsklimas über all die 30 Jahre des Bestehens immer wieder aus sich selbst heraus verjüngt, in dem es das Büro für hochqualifizierte und menschlich wunderbar passende Menschen attraktiv gemacht hat. Hier hat bei allen Erfolgen der Vergangenheit unser aktuelles Führungsteam mit Marcel Zieger und unserem alten Haudegen Peter Wendler, liebevoll
aber konsequent betreut durch Mandy Peter, neue Maßstäbe gesetzt. Begeistert hat mich, dass bei der internen 30 Jahr Feier auch viele ehemalige Mitarbeiter, zum Teil auch von weit her, gekommen sind. Wieder andere, die es nicht organisieren konnten, hatten sich mit Anrufen, Videobotschaften und sogar einem IPT- Song eingebracht. Das sagt für mich alles aus.
ICH BIN WIRKLICH
WAHNSINNIG STOLZ
AUF DIESES TEAM!“
Warum wurde die bisher rein familiäre Geschäftsführung erweitert?
„Bei dem Engagement in Sachsen ging es nie um eine „feindliche Übernahme“, sondern darum, gemeinsam mit hier ansässigen Menschen auf Augenhöhe einer positiven Entwicklung beizutragen. Sachsen und Bayern sind beide gekennzeichnet durch Menschen, die einen tiefen Bezug zu ihrem Bundesland haben. Nicht umsonst sind beide Länder Freistaaten und waren über Jahrhunderte hinweg immer selbständige Länder innerhalb des sich immer wieder verändernden Deutschlands. Daher war es von Anfang an logisch, dass nur ein waschechter Sachse als Büroleiter dieses Unternehmen zum Keimen und dann auch zur Blüte bringen konnte. Begonnen hat alles mit Volker Ahnert, der seine spätere Nachfolgerin Romy Nagler von der Pike auf als Jungingenieurin gefördert hat und sie mit ihren Aufgaben wachsen ließ. Das selbe gelang ihr wiederum mit einem jungen Ingenieur, der sich schon in Franken seine ersten Sporen in einem beratenden Ingenieurbüro verdiente, ehe er als geborener Mittelsachse wieder in die Heimat zurückkehrte und bei Ingplan Technik seine berufliche Heimat fand. Heute verantwortet er, Marcel Zieger, als unser Büroleiter und Prokurist die weitere Entwicklung von IPT und ist, wie seine beiden Vorgänger es waren, auch Mitgesellschafter des Büros.
DIE ZUSAMMENARBEIT FÜHLT
SICH ÜBER ALL DIE JAHRE
KRAFTVOLL, VERTRAUENSVOLL
UND INSPIRIEREND AN.“
Was eint die Geschäftsführung?
Was eint sie mit Chemnitz und IPT?
„Es gibt ein gemeinsames Wertefundament, das eine starke Klammer bildet. Es beinhaltet den unbedingten Willen, dem Kunden bei seinen Zielen beizutragen und ihn dabei so zu beraten, dass ökologische, ökonomische
und soziale Nachhaltigkeit gestärkt werden. Auch der Wille zur Kooperation, der Nutzung der Stärken jedes Einzelnen und gegenseitigen Wertschätzung unter Anerkennung individueller Eigenheiten ist eine Gemeinsamkeit.“
Blick in die Zukunft: Wo wollen Sie hin?
Wo ist IPT in 20 Jahren?
„Diese Frage ist für mich sehr schwer zu beantworten. Zum einen bin ich zutiefst überzeugt, dass unsere IPT eine goldene Zukunft hat. Wie diese aber in 20 Jahren genau aussehen wird, davon habe ich kein konkretes Bild. Ich glaube auch, dass es ein schlechtes Zeichen wäre, wenn ich es hätte. Warum? Weil dann die Türe zu wäre für all die guten Ideen und Innovationen, die diejenigen, die bei IPT tätig sind, erfinden und entwickeln werden. All diese Potentiale am Wegrand würden wir vermutlich gar nicht mehr sehen. Vor 20 Jahren hätte sich doch noch niemand vorstellen können, dass jeder einmal ein Telefon besitzen würde, das als „Smartphone“ das Telefonieren zur Nebennutzung degradieren wird. Es gab noch kein Social Media, kein Streaming, keine nennenswerte Elektromobilität. PV Anlagen kosteten damals ein Vermögen und von künstlicher Intelligenz träumten damals nur Science Fiction Fans. Alle Menschen, die noch zu Zeiten einer DDR sozialisiert wurden, wissen sicher noch, dass schon Fünfjahrespläne damals nicht zielführend waren. Was ich sehe: IPT wird stabil und entwicklungsfähig eine große Nummer unter den sächsischen Ingenieurbüros sein. Die Familie Duschl wird weiterhin Verantwortung für das Büro übernehmen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort, die hier ebenfalls ihre Berufung sehen, zum Wohle der Kunden und der im Unternehmen Tätigen Substanz bilden. Daher wünsche ich mir, dass wir als IPT-Familie gemeinsam auf einen Weg gehen, der fest und trittsicher ist